zur Island - Übersicht  Bericht Tag1 ( Seydisfjördur - Porshöfn )

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Streckenlänge: ca. 220 km
Tankstelle: alle 150 Km
Schwierigkeitsgrad: Enduro's bis 300 KG
Beschaffenheit: 30 % Teer ,      
70 % Schotter

Sehenswürdikeiten:

Passstrasse bei Hellisheidi

 

Nach einer angenehmen Nacht mit wenig Seegang

kamen wir gegen 9 Uhr in Island an.  Der erste Eindruck? Nebelig und es regnete in Strömen, genau so wie es in der Wettervorhersage stand, die einem auf Wunsch bei der Rezeption auf den Schiff ausgedruckt wurde.
Klar, sorgt so eine Wettervorhersage für Gesprächstoff beim Frühstück; die einen wollten nach Süden, die anderen nach Norden. Wir beschlossen nach Norden zu fahren um unsere geplante Route durchzuziehen.
Angekommen in Seydisfjördur, durften wir mit den Motorräder als erstes vom Schiff, alle Mopedfahrer aus Deutschland und Österreich kamen ohne Probleme durch den Zoll, andere Nationalitäten wie Engländer, Italiener, Dänen wurden zum rechts liegenden Zollhaus geleitet, wo ihr Gepäck nach Alkohol und Lebensmittel durchsucht wurde. Also, Regenkombi an und los ging´s, zusammen noch mit 2 Motorradfahrern aus Bayern, die sich uns kurz anschlossen.

Empfindungen waren trotz Kälte und starkem Regen beeindruckend, Wasserfälle und kleine Pässe. 30km weiter gelangt man nach Egilsstadir, eine kleine Stadt in der man sich mit allem Notwendigem versorgen kann, es gibt hier eine Bank,  Supermarkt, Tankstelle, mit tollen detaillierten Landkarten (1:150000) etc.

 

Wir fuhren zu viert die Ringstraße 1 nach Norden um uns bei der Abzweigung zur  Strasse 917 zu trennen.  Die beiden fuhren nach Myvatn, die 1er  geradeaus, wir beide nahmen die Schotterstraße entlang des Jökul

Jetzt waren wir froh, dass wir unsere Thermokombis mitgenommen hatten, ein Verbot in jeder Modeshow aber hier Gold wert. 

 

 

Die 917 führte  uns über den Pass Hellisheidi – bei schönem Wetter, vermutlich traumhaft, bei uns aber, goss es im Strömen, es lag Schnee, war bitterkalt und nebelig, wir hatten eine Sicht von ca. 10m.
Mit jeden Meter hinunter zum Tal kehrten die Lebensgeister wieder zurück. Jetzt bogen wir in die geschotterte Straße 85 ein, die uns nach einiger Zeit zum ersten Wasserfall brachte.
Angekommen in Vopnafjördur, sahen wir die erste Tankstelle, wo wir auch sofort einkehrten. 

 


 Die Reiseführer lügen nicht, denn hier kann nicht nur getankt werden, sondern es gibt Kaffee, einen kleinen Supermarkt, kostenlose Landkarten, und meistens ist auch ein kleines Restaurant dabei (ähnlich MacDonald). Frisch, vom Kaffee gestärkt, überbrückten wir auch die letzten, für heute vorgenommenen KM nach Torshöfn. 

Kurz davor, hörte es auf zu regnen, wir steuerten, den Campingplatz (kostenlos, Sanitärhäuschen mit 2 Waschbecken und 2 WC´s) an, anfangs waren wir ganz alleine, 2 Stunden später waren es 3  Zelte und ein Wohnmobil

 Zu Fuß konnte man, die 100m ins kleine und ausgestorbene Torshöfn gehen, die Attraktion ist eine Tankstelle (wo man kostenlos die Mopeds / Autos waschen kann), Supermarkt und ein Schwimmbad. Früh gingen wir zu Bett. 

 

 

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