zur Island - Übersicht Tag 10 ( Kirkjubajarklaustur - Jökulsarlon) Nächste Seite -->
 

 

 
Streckenlänge: ca. 260 km
Tankstelle: alle 60 KM
Schwierigkeitsgrad: keiner
Beschaffenheit: 2% Piste Rest Teerstrasse

Sehenswürdikeiten:

Eisberge , Grashütten

Heute hat sich das Wetter ein bisschen verschlechtert

Unser Ziel war Jökulsarlon – die Gletscherlagune, ein mit Eisbergen übersäter See.

Wir fuhren die Ringstrasse Richtung Osten, mussten ein Stopp, bedingt durch die ersten Regentropfen bei der Tankstelle in Hnappavellir einlegen wo der obligatorische Kaffe nicht fehlen durfte. Der Regen ging in einem Nieselregen über und die Sicht war nicht sehr gut.

Als wir uns dem Ziel näherten (noch so ca. 300-500m) bemerkten wir mehrere geparkte Autos entlang der 1er und ab und zu blinzelten uns durch den davor geschobenen Erdwall Eisberge entgegen. Wir fuhren den Spuren über den Erdwall zu und vor uns erstreckte sich die Lagune voll mit dahin treibenden kleinen Eisbergen. Wahnsinn, obwohl keine Sonne schien, zum Glück hat der Nieselregen aufgehört, war es traumhaft schön.

Entlang des Sees waren auch eine Handvoll Touristen, die dasaßen um sich dieses Naturschauspiel anzugucken. Wir auch. Eine herrliche Ruhe, das einzige Geräusch verursacht von den Brechen der Eisschollen ins Wasser sowie von den vielen Vögeln  - den Eistaucher. Wir haben etliche Zeit nur dagesessen und geguckt. Die Krönung dieses Spektakels war das Auftauchen von Robben! Was kann man sich mehr wünschen!
Wir verließen diesen Platz um die paar Meter vorzufahren zum Eingang. Was für ein Unterschied, der Parkplatz voll mit Busse und Pkws, und ein Amphibienboot, das eine Rundfahrt zwischen den Eisbergen macht.  Wir machten unsere Fotos und es ging retour.

Nächstes Ziel Breidarlon. Etliche Pisten gehen von der 1er ab, wir haben zuerst die falsche gewählt, die Piste hörte vor einen Fluss auf,  früher gab es hier eine Brücke, die ist aber von den Fluten weggerissen worden. (Das Übrigbleibsel ist als Mahnung auf einem Parkplatz entlang der 1er aufgestellt, unweit von Skaftafell). Wir suchten eine andere Piste aus, die brachte uns auch  hin, nach  Breidarlon aber es war enttäuschend, es gab keine Eisberge mehr. Wir machten unseren Spaziergang, bewunderten die viele Blumensorten, die auf einen so kargen Boden sprießen können und fuhren weiter. 
Nach Skaftafell sind wir nicht mehr eingebogen, da sich das Wetter nicht mehr bessern wollte und so ging es in Galopp zurück.

Kurz vor Kirkjubajarklaustur kann man noch ein Gutshof besichtigen mit den typischen Grassonden Häuser sowie einer kleinen Kapelle.Am Zeltplatz angekommen, befolgten wir den allmählichen Ritual, Einkaufen (Lachs) und in Ruhe das Abendessen genießen.
 

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