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Streckenlänge: ca. 187 km
Tankstelle: nach 60 KM
Schwierigkeitsgrad: bis 250 KG
Beschaffenheit: 90% Piste und 10% Teerstrasse

Sehenswürdikeiten:

F910, Lagarfljot

Aufgerödelt und ab!

Zuerst die F902 retour gefahren um dann auf der F910 rechts einzubiegen.

Die F910 ist sehr abwechslungsreich, man durchfährt ganze Ebenen voll bizarrer Felsformationen, Felder voll Bimsgestein, Furten und Feldwege mit mehr oder weniger Schotter.
 

In Adalbol kann man seine Spritreserven wieder auffüllen wie auch eingefrorenes Brot, Kekse und Bier! Kaufen; alles etwas teurer als normal.
Kurz nach Adalbol kommt eine Furt, die tiefer aussieht als die wirklich ist, das Sahnestück kommt kurz danach; die Piste schlängelt sich einen Berg hinauf, mittlerweile kann man die Steigungen schon gut abschätzen, aber diese Steigung  bekommt den 1-ten Platz, es war extrem, dazu kommt der lose Untergrund, relativ tiefer grober Schotter und Steine sowie dessen Länge. Irgendwann in der Mitte der Steigung, nimmt man ohne zu wollen eine gespannte Haltung an dreht an den Gasgriff, mittlerweile 1-Gang, Luft anhalten und hoch.

Das war wieder mal eine neue Erfahrung. Oben gelangt man auf ein Hochplateau und fährt ohne nennenswertes Gefälle weiter bis man auf einer in unserer Landkarte nicht eingezeichneten Teerstrasse trifft.

Unsere Island – Landkarte war Ausgabe von 2002, zu Alt für dieses Gebiet. Ursprünglich wollten wir nach Snaefell fahren aber da sahen wir das es keine Piste mehr gibt, alles geteert, ganze Kolonnen aus Wohnmobilen und Jeeps wälzten sich Snaefellness zu, es gab auch keine Furten mehr zu durchqueren, da alle Flüsse jetzt unter Brücken verschwanden. Wir waren zurück in der Zivilisation.

So beschlossen wir den See Lagarfljot anzufahren um dort zu campen. Auf den Weg dorthin stoppten wir beim höchsten Wasserfall Islands; um ihn zu sehen muss man schon eine längere steile Wanderung in Kauf nehmen, wir gingen bis zur Hälfte und zwar zu einen vorgelagerten kleineren Wasserfall, umrahmt von schönen Basaltsäulen.

Abends erreichten wir dann den Zeltplatz, wir fanden ein schönes Plätzchen mit Holztisch und Bänke. Negativ, auf diesen Zeltplatz gibt es keine Duschen, man kann ja zum 2km entfernten Schwimmbad gehen. Später am Abend füllte sich Ruckzuck der Platz mit Isländern und deren „Camping  - Burgen“, es wurde gefeiert bis früh am Morgen, die Kinder spielten fangen, an Schlaf war so schnell nicht mehr zu denken!

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21 Tagesetappen Island
Roadbook mit detailierten Streckenbeschreibungen Übersichtstrassenkarten und Sehenswürdigkeiten  20 Strecken auch ohne GPS nutzbar.  Reiseführer (Roadbook) als DIN A5 für den Tankrucksack . 
cd_mini_ligurien.gifAls Option gibt es eine CD mit GPS-Daten .
Formate: siehe Onlineshop  
80 POi's (Campingplätze + Tankstellen)   
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