zur Island - Übersicht  Reisebericht Tag3 (  Myvatn  - Askja ) Nächste Seite -->
 

 

 
Streckenlänge: ca. 146 km
Tankstelle: keine ( Benzin muß für Rückfahrt reichen )
Schwierigkeitsgrad: bis 300 KG ( aber mehrere Motorräder )
Beschaffenheit: 90 % Schotter und Sand mit drei Furten

Sehenswürdikeiten:

Herdubreid , Askja 

Traumhaftes Wetter, blauer Himmel und Sonne.
Nach einen gemütlichen Frühstück, zusammenpacken und tanken ging es zusammen mit S und seiner BMW nach Askja. Zuerst ein Stück Teerstrasse, die 1er, um dann auf der F88 abzubiegen mit dem Ziel Askja.

Heute standen auf den Programm, die ersten Furten, jeder machte sich so diesbezüglich seine Gedanken…
Die F88 ist eine schöne Schotterstrasse, anfangs mehr Feldweg, später tauchen ab und zu Lavasteine auf, dann ganze Felder mit Bimssteine, ein bisschen Sand und Furten!


Die erste Furt – kam schneller als erwartet;  wie in jeden Buch bei Verhaltensregeln bezüglich Durchquerung von Furten beschrieben, haben wir die Motorräder abgestellt, Hosen hochgekrempelt und sind durchgewatet – eiskalt. Retour jeder auf sein Motorrad und nacheinander durch. Es ging gut. Dann kam die 2-te, man sah dieser Furt schon an, dass die tiefer, breiter  und die Strömung stärker war; dass haben wir auch bei der Durchfahrt gespürt, die Kraft des Wassers die einen wegdrücken will aber mit Glück wurde auch diese gemeistert. 

Vor Herdubreidarlindir, eine kleine Senke mit etwas grün, einer Hütte - hier kann man auch zelten,  gibt es die 3-te Furt – einfach nur noch durch. Dann geht es durch Bimsgesteinsfelder weiter bis zu einer Kreuzung wo eine Stichstrasse zum Fuße des Berges Herdubreid führt (ca. 8km), Strecke die hauptsächlich aus Lavasteinen besteht. Der Berg  - traumhaft, auf der Spitze noch Schnee, wir haben „den mit das Sahnehäubchen“ getauft. Zurück geht es durch Bims, Sand und 2 kleinere Furten nach Askja.

Askja, ein Plateau, im Hintergrund ein Berg, ein kleiner Fluss, eine Schlucht zum durchwandern;eine kleine Hütte für Touris (oben Matratzenlager, unten Küche),  eine kleine Hütte – die Rezeption, wo man sich anmeldet und ein größeres „Waschhaus“ mit WC´s  sehr sauber.Auf dem Plateau haben wir unsere Zelte aufgebaut, die Sturmleinen mit den überall liegenden Steinen zusätzlich beschwert um dann das Abendessen in solcher Kulisse zu genießen. Die Sonne schien,  obwohl es 22h war, und so beschlossen wir zusammen noch eine Wanderung auf der Bergkuppe zu machen, Wanderung die sich ausdehnte… und so saßen wir um 24h irgendwo auf einen Gipfel guckten auf das Tal, auf den Berg mit dem Sahnehäubchen und genossen die Stille und die Landschaft. Irgendwann um 1 waren wir wieder im Zeltlager. Ein erfüllter Tag!

 

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21 Tagesetappen Island
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