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Jetzt war es soweit, von der Arbeitsstelle um 15 Uhr nach
Hause und um 16h ging´s mit dem schon voll bepackten Wohnmobil Richtung Sete wo
unsere Fähre nach Tanger wartete. Es war für uns das erste mal, dass wir nur 1
Motorrad dabei hatten, unsere Suzuki DRZ 400. Wir fuhren in strömenden Regen, bei
Bern zur Abwechslung schneite es kurz, so dass wir, bei ca. 140km vor Genf
stoppten und auf einen Rastplatz übernachteten.
Samstag,
17.12.05 – 07:45 Weiterfahrt, in Regen bis Genf und Schneefall bis Lyon. Ab
Lyon Sonnenschein. Wir fuhren die Autobahn bis Lyon und dann die N6 Richtung
Sete. Mit Stopps beim französischen Lidl (pfandfreies Dosenbier und CousCous),
beim Tanken, sowie bei einer Waschstraße um das Womo wieder teilweise salzfrei
zu bekommen, erreichten wir Sete um ca. 18:00h. Wir suchten zuerst einen
Stellplatz entlang der Frontignan Plage, Unterfangen dass wir schnell aufgaben,
überall waren die Parkplätze mit 2m Höhenkontrollen versehen, sodass wir zum
Hafen fuhren und hier neben andere 15 Wohnmobile auf den Parkplatz der Fährgesellschaften
Comarit und Comanav parkten und übernachteten.
Sonntag 18.12.05 – Der Hafen wird langsam voll, um 08:30 öffnet das Büro der
Fährgesellschaft Comarit wo man mit den Voucher seine Billets bekommt; in
unseren Fall erwies sich das ganze als Theorie und nicht als Praxis, am Schalter
wurde uns erklärt dass die „Billadi“ das Schiff einen Motorschaden hätte,
und das wir keinen Platz auf den zweiten Schiff der Fährgesellschaft Comanav
bekommen würden – es sei voll. Dafür bekamen wir unser Geld zurückerstattet
und zusätzlich ein kostenloses Ticket nach Marokko von Algercias nach Tanger
dass jedoch nochmals 1400km fahren bedeutet. Immer noch guter Laune nahmen wir
die nächste Autobahnauffahrt und gaben gas. Starke Windböen, die uns in
den Rücken pusteten ließen unser Womo zur Höchstform auflaufen. Das herrliche
Wetter – Sonne Pur und der wenige Verkehr taten ihr übriges. Der kleine
Wermutstropfen sind die Autobahngebühren (von ?? Euro) durch ganz Spanien,
Vorteilhaft für unseren Schluckspecht (Womo) und unseren Geldbeutel sind die günstigeren
Dieselpreise von 0,94€/L. Gegen 22:00 suchten wir auf einen Rastplatz ein
ruhiges Plätzchen zum übernachten, jetzt waren es ca. noch 550km die wir am nächsten
Tag um 03h früh in Angriff nahmen. Die 550km entpuppten sich als eine
zweispurige Straße wie eine engere Autobahn die mautfrei ist. Wir fuhren zum
Hafen von Algerciras wo es bei der Hafeneinfahrt von Ticket Schleppern wimmelt.
Vorsicht - man sollte diese Angebote ablehnen und in Hafen direkt bei den Fährgesellschaften
das Ticket kaufen. Wir lösten unser kostenloses Ticket ein und mussten
feststellen dass die nächste Fähre erst um 18:00h loslegte. Ab jetzt war
Warten unser Lieblingsbeschäftigung. Die 2,5 stündige Überfahrt begann um
19:00h, bevor man jedoch von Bord kann muss man noch die Polizei abwarten die
jedem den Einreisestempel in Pass verpasst. Wie immer dauerte es, mittlerweile 24:00h. Wir fuhren noch
ca. 30km über die mautpflichtige
Autobahn nach Asilah wo wir unser Nachtlager auf den Campingplatz As Sada
aufschlugen Tanken kann man
auf mehreren Tankstellen in Tanger, haben 24h geöffnet.
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