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Wo: Spanien , Pyrenäen , siehe Landkarte
Länge der Route : ca. 90 KM
Landkarte: Gibt es an der Repception des Campingplatzes
Schwierigkeit: Enduromotorräder bis 260 KG ( Empfohlen werden
Reifen mit harter Karkasse). Wir fuhren die Tour zu zweit auf einer KTM
950 S.Routenbericht:
Vom Zeltplatz fährt man links die Hauptstrasse, bis nach ca. 500 Metern
ein Schild CAJIGAR erscheint, dem man nach links folgt. Jetzt fährt man
durch die kleine Ortschaft, dann über eine Brücke. Man hält sich immer
Richtung CAJIGAR. Die geschotterte Strasse windet sich durch die karge
Landschaft ohne große Höhen und Tiefen. In CaJIGAR angekommen hält man
sich links dem geschotterten Weg entlang. Jetzt wird es Landschaftlich
schöner, der Weg zieht sich nach oben. Fahrtechnisch noch nicht besonders
Anspruchsvoll.
Oben angekommen hat man einen tollen Ausblick auf einen
Felsen und auf das Tal wo man wieder runter fährt. Nach einer Rast
beschließen wir wieder zur Talfahrt. An der Weggabelung fahren wir links
ins Tal. Am Campingplatz wurde uns vom Besitzer mitgeteilt, daß es hier
steil sein würde. In der Tat, es geht steil bergab, aber die härstesten
Passagen sind geteert. Ab RIGUALA beginnt wieder die Teerstrasse, die wir
bis zur Hauptstrasse folgen. Hier fahren wir Rechts zum Kloster MONASTERIO
d' OBARRA, der zweiten Sehenswürdigkeit hier in der Gegend. Leider
konnten wir dieses nur von aussen besichtigen, da es geschlossen hatte und
gerade renoviert wurde. Weiter gings an der Weggabelung nach BALLABRIGA
eine kleine Bergstrasse hinauf. Nach den paar Häusern beginnt ein
geschotterter Weg, an dem auch eine Tafel mit der Aufschrift Privatstrasse
fahrt verboten steht.
Wir sollten später noch erfahren warum. Wir
fuhren weiter die grob geschotterte Strasse hinauf. Jetzt kam uns sogar
ein Jeep entgegen, das erste Auto das uns heute ( und überhaupt ) auf Schotterwegen
begegnete. Nach ein paar Kilometer erreichten wir die erste Abzweigung. Ja
wir müssen nach rechts den Berg hoch. Die nächsten 800 Meter sollten mit
ca. 16 % Steigung und groben Schotter mit ca. 25 cm Absätzen nach oben
gehen. Jetzt mussten wir unsere Kati schon etwas mehr unter Zug halten.
Dank großer Bodenfreiheit entpupte sich diese Strecke als anspruchsvoll,
aber wenn der Untergrund trocken ist auch mit Boliden als machbar.
Oben angekommen wurden
die Enduroklamotten ausgezogen, denn es wurde uns doch ganz schön warm.
Die Temperaturliegt auch im September noch bei bis zu 30 Grad, und hier
oben auf 1750 Metern sich bei 24 Grad. Hier oben ist die Welt noch heile.
Kühe mit etwas tiefergelegten Fahrwerk ( kurze Beine ) können bewundert
werden. Nach einer weiteren Pause folgten wir dem Schild mit der
Aufschrift VILAS DE TURBON talabwärts. Man konnte meinen man folge dem
falschen Weg, da man diesen nicht immer als Weg erkannte, aber es war doch
der Richtige. In VILAS angekommen folgten wir der geteerten Strasse zu
unserem Zeltplatz.
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