zur Tunesien - Übersicht Motorradausrüstung
Motorrad:
Tunesien kann man mit jedem Motorrad befahren, da es hier viele Asphaltstrassen gibt. Wer jedoch die Dünen und Pisten genießen möchte, der sollte möglichst leichte Enduromotorräder mitnehmen. 
Luftfilter:
Wichtig ist auch, das der Luftfilter immer geölt ist ( falls dafür ausgelegt ), damit kein Sand in den Motor gelangt, den dieser Sand hier ist sehr fein. Es gibt auch sogenannte Fließ, die man über den Ansaugstutzen des Luftfilters stecken kann, die zwar sehr beliebt sind aber bei manchen Mopeds die Luft so abschnüren, damit diese nicht mehr sauber laufen. Nach jeder größeren Dünenfahrt habe wir unseren Luftfilter gewaschen und eingeölt. Auch auf den richtigen Sitz des Filters beim Einbau achten
Tanks:
Nur wer vorhat eine mehrtägige Wüstentour durch den ERG der sich im Südwesten von Tunesien nach Süden zieht, der sollte ausreichende Tanks (für min . 400 KM ) haben, ansonsten auch bei den Pisten im Sperrgebiet reicht wenn man mit einer Tankfüllung 180 KM kommt.
Reifen:
Wir haben den Pirelli MT 21 aufgezogen . Es ist gut , billig und hat eine gute Kilometerleistung. Jedoch sollte man hier beachten, das die Karkasse etwas weich ist. Für schwere Enduros gibt es den TK 80 . Am beliebtesten und teuersten ist der Michelin Dessert
Koffer:
Die Alukoffer kaufen wir aus dem Internet ( E-Bay Sofortkauf ), denn Sie sollen nur eine länge von ca. 40cm und eine breite von 30cm haben. Das hat natürlich gegenüber Standardkoffer von 55 x 25 cm Vor - und Nachteile.
Vorteil: Die bewegungsfreiheit der Füße ist dadurch nicht eingeschrängt, den wenn man in eine schwierige Situation gerät und das Motorrad mit dem Fuß abfangen möchte, dann kommt es vor, das dieser unter den Koffer gerät und dann die Karre drauffällt. Bei einem Sturz ist es auch gut einen 30 cm breiten Koffer zu haben.
Nachteil: Wenn das Motorrad sich großen Dünenüberquerungen eingräbt und die Koffer zu tief angebracht sind , wirken Sie wie große Hindernisse.
Werkzeug:
Zwei Ersatzschläuche, Kettenschloß, Zündkerze, Flüssigmetall, Dichtungsmasse ( 2 Komunenten ), Kompressor, Viel Klebeband 5 cm breit und extra stark. Schüsselsatz und Schraubenzieher, Kabelbinder, Reifenmontiereisen, Schlauchschellen, Zündkerzenschlüssel.  
 

 

Fahren in Tunesien ( nur Empfehlungen ohne Gewähr ):  
Wellblechpisten: 
Hier passieren jedes Jahr auch tödliche Unfälle, denn diese Pisten sind teilweise mit heimtückischen s.g. Sandlöchern bespickt, die bis zu 100 Meter lang sein können. Wer noch keine Erfahrung mit dieser Art von Strasse hat, sollte vor so einem Sandloch seine Geschwindigkeit verringern und mit einem kleinen Gang durch den Sand fahren.
Sandpisten und Dünen:
Luft von beiden Reifen senken bis ca. 0,7 bar, dann bleibt as Moped besser lenkbar. Bei Dünenfahrten immer im Hinterkopf behalten, daß eine Seite ast senkrecht nach unten bricht.
 

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