Tour-Name: MF03 Murcia-Blick
Tour-Länge: 124 km
Tour-Dauer: 5 Std
Tour-Höhe: 495 m
Besonderheit: Kloster, Stadtpanorama, enge Bergstraßen, spektakuläre Schluchten, Felsformationen und überraschende Fotomotive.
Murcia-Blick – Kloster, Berge und Schluchten
124 Kilometer voller Kurven, beeindruckender Landschaften und spektakulärer Ausblicke: Bei dieser Tour lassen wir die Stadt Murcia weitgehend hinter uns und entdecken stattdessen die abwechslungsreiche Bergwelt rund um die Stadt. Ein idyllisch gelegenes Kloster, fantastische Aussichtspunkte, schmale Bergstraßen, bizarre Felsformationen und eine beeindruckende Schlucht machen diese Tour zu einer abwechslungsreichen Runde für Motorradfahrer. Und eines wird schnell klar: Murcia selbst ist bei dieser Tour eher Kulisse – die eigentlichen Highlights liegen in den Bergen.
Vom Stadtverkehr hinein in die Berge
Zu Beginn geht es noch relativ zügig durch das Stadtgebiet. Doch schon bald verlassen wir die größeren Straßen und biegen auf eine kleine Nebenstraße ab. Und plötzlich verändert sich die Landschaft. Es wird grüner, ruhiger und deutlich natürlicher. Wir erreichen ein beliebtes Naherholungsgebiet mit viel Natur, Wanderwegen und Möglichkeiten für eine Pause. Schon hier fühlt es sich an, als wären wir deutlich weiter von der Stadt entfernt, als es tatsächlich der Fall ist.
Das Kloster und der erste Murcia-Blick
Nach einigen Kilometern erreichen wir ein idyllisch gelegenes Kloster in den Bergen. Direkt daneben befindet sich ein Aussichtspunkt mit einem ersten Blick über die Stadt. Auf der anderen Seite liegt das Kloster ruhig eingebettet in die Landschaft. Die Kirche kann besichtigt werden und der Besuch lässt sich wunderbar mit einer kleinen Pause verbinden. Doch wir sollten uns nicht zu lange aufhalten. Denn die schönsten Ausblicke dieser Tour kommen erst noch.
Kurven mit Blick über die Stadt
Nach einem kurzen Stück zurück tauchen wir endgültig in die Bergwelt ein. Jetzt beginnt einer dieser Abschnitte, bei denen wir als Motorradfahrer den Blick kaum von der Landschaft lassen können. Auf der einen Seite ragen Berge und Felsen auf, während sich auf der anderen Seite immer wieder der Blick weit über Murcia öffnet. Die Straße wird zunehmend schmaler und kurvenreicher. Hier ist etwas Aufmerksamkeit gefragt, denn auch Fußgänger sind unterwegs. An einer besonders schmalen Stelle hilft uns allerdings eine Einbahnregelung – Gegenverkehr ist hier nicht zu erwarten. Danach wird die Straße wieder breiter und wir können die nächsten Kurven entspannt genießen.
Spektakulärer Aussichtspunkt über Murcia
Noch einmal geht es bergauf, bis wir einen der schönsten Aussichtspunkte der Tour erreichen. Und die Auffahrt lohnt sich. Unter uns breitet sich die Stadt aus. Rundherum erheben sich die markanten Berge, die der Landschaft ihren ganz eigenen Charakter verleihen. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über die Umgebung. Hier oben liegt uns Murcia praktisch zu Füßen. Wir stellen die Motorräder ab, nehmen uns Zeit für die Aussicht und natürlich auch für einige Fotos. Für uns gehört dieser Aussichtspunkt definitiv zu den Höhepunkten der gesamten Tour.
Kurven hinunter ins Tal
Anschließend geht es wieder bergab. Eine kleinere Bergstraße schlängelt sich durch die Landschaft und führt uns hinunter ins Tal. Kurve um Kurve geht es durch die Berge. Immer wieder öffnen sich freie Blicke über die umliegenden Hänge und Täler. Gerade unter der Woche ist dieser Abschnitt besonders angenehm, wenn weniger Verkehr unterwegs ist. Doch schon bald verändert sich die Landschaft erneut. Die Straße wird enger und die Felsen rücken näher zusammen.
Durch die beeindruckende Schlucht
Jetzt wartet einer der fahrerischen Höhepunkte der Tour auf uns. Über mehrere Kilometer windet sich die Straße durch eine beeindruckende Felslandschaft. Mal ist die Fahrbahn etwas breiter, mal wird sie wieder schmaler. Rechts und links ragen schroffe Felsen auf, dazwischen entdecken wir bizarre Formationen und immer wieder kleine Schluchten. Teilweise wachsen sogar Kakteen direkt am Straßenrand. Hier wird die Fahrt selbst zum Erlebnis. Wir fahren nicht einfach nur von einem Ort zum nächsten – wir genießen jede Kurve und die ständig wechselnde Landschaft. Gegen Ende wird die Strecke noch einmal kurvenreicher, bevor wir schließlich wieder in offenere Landschaft gelangen.
Zeit für eine spanische Mittagspause
Nach dem kurvenreichen Abschnitt ist es Zeit für eine Pause. Ein typisch spanisches Ausflugsrestaurant bietet sich für ein gemütliches Mittagessen an. Besonders beliebt ist das günstige Mittagsmenü. Hier können wir die bisherigen Eindrücke erst einmal sacken lassen und neue Energie für den zweiten Teil der Tour tanken.
Durch eine Landschaft voller Kontraste
Nach der Mittagspause verändert sich das Landschaftsbild erneut. Vor uns taucht plötzlich ein riesiger Solarpark auf. Solaranlagen, soweit das Auge reicht – ein durchaus ungewöhnlicher Anblick inmitten der trockenen Berglandschaft. Der Kontrast zu den bisherigen Bergpanoramen ist überraschend und bietet ein ganz anderes Fotomotiv. Doch lange bleiben wir nicht in dieser Landschaft. Schon bald wird es wieder abwechslungsreicher und wir fahren weiter durch landwirtschaftlich geprägtes Gelände.
Noch ein Pass und ungewöhnliche Felsformationen
Die Straße wird wieder kleiner und führt durch eine ruhige Landschaft mit Plantagen und Feldern. Schließlich arbeiten wir uns erneut einen kleinen Pass hinauf. Kurz hinter der Kuppe bietet sich eine Gelegenheit für einen weiteren Fotostopp. Vor uns liegen außergewöhnliche Felsformationen, die der Landschaft einen ganz eigenen Charakter verleihen. Wir nehmen uns die Zeit für ein paar Fotos. Denn genau solche kleinen Überraschungen machen diese Tour aus.
Kurvenreiche Abfahrt mit Weitblick
Danach geht es wieder bergab. Eine kurvige Straße mit wenig Verkehr führt uns durch die offene Landschaft. Da entlang der Strecke nur wenige Bäume stehen, haben wir immer wieder freie Sicht auf die Berge und Täler. Kurven, Landschaft und Weitblick – genau die Kombination, die wir auf einer Motorradtour suchen. Und bevor wir endgültig den Rückweg antreten, wartet noch ein ziemlich ungewöhnlicher Fotostopp.
Ein überraschendes Fotomotiv
Mitten in der ansonsten trockenen Berglandschaft entdecken wir eine einzelne Bananenstaude. Nach Bergen, Felsen und trockenen Hängen wirkt dieser grüne Exot fast ein wenig surreal. Natürlich können wir hier nicht einfach vorbeifahren. Motorrad abstellen, Foto machen – und weiter geht's.




