Hoch hinaus in die Sierra Espuña

Heute geht es hoch hinaus. Auf rund 189 Kilometern führt uns diese abwechslungsreiche Motorradtour in eine der reizvollsten Bergregionen rund um Murcia. Weite Täler, trockene Berghänge, kleine Ortschaften und immer wieder beeindruckende Bergpanoramen begleiten uns auf unserem Weg.

Der eigentliche Höhepunkt wartet jedoch in der Sierra Espuña. Hier wird aus einer schönen Landschaft eine echte Motorradstrecke: kurvenreiche Bergstraßen, enge Kehren, Felsformationen und dichte Kiefernwälder sorgen für jede Menge Fahrspaß.

Ein Tourentipp für die kühleren Monate

Mit rund 1.365 Metern erreichen wir heute einen beachtlichen Höhenpunkt. Gerade in den Wintermonaten kann der Temperaturunterschied zwischen dem Start im Tal und den Bergen erheblich sein.

Während es morgens im Tal noch angenehm mild sein kann, können oben in den Bergen bereits Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt herrschen. Deshalb empfehlen wir, für diese Tour einen möglichst sonnigen und warmen Tag zu wählen und die Motorradbekleidung entsprechend anzupassen.

Durch weite Landschaften in Richtung Berge

Zu Beginn der Tour lassen wir die tieferen Lagen hinter uns und fahren durch eine zunehmend offene und trockene Landschaft. Felder, weite Ebenen und die Berge am Horizont prägen das Bild.

Immer wieder ergeben sich schöne Blicke zurück ins Tal und über die weitläufige Landschaft rund um Murcia. Die Straßen werden ruhiger und die Umgebung ursprünglicher – ein Vorgeschmack auf das, was uns später in den Bergen erwartet.

Unterwegs gibt es auch die Möglichkeit für einen ersten kleinen Aussichtsstopp. Von dort eröffnet sich ein schöner Blick über eine historische Stadt und die umliegende Landschaft.

Der Weg in die Sierra Espuña

Je näher wir den Bergen kommen, desto kurvenreicher wird die Strecke. Die Straße zieht sich langsam bergauf, erste Kehren kündigen den eigentlichen Fahrspaß an.

Mit zunehmender Höhe verändert sich auch die Landschaft. Die trockenen Ebenen bleiben zurück, und die ersten bewaldeten Berghänge tauchen auf. Schließlich erreichen wir den Bereich der Sierra Espuña – und hier beginnt der wohl spektakulärste Abschnitt unserer Tour.

Kurven, Kiefernwälder und wilde Landschaft

Dichte Kiefernwälder wechseln sich mit offenen Berghängen und markanten Felsformationen ab. Mit etwas Glück lassen sich unterwegs sogar Wildtiere beobachten.

Jetzt heißt es aufmerksam fahren. Nicht nur die vielen Kurven und engen Passagen verlangen Konzentration – auch Wanderer und Tiere können jederzeit auftauchen.

Die Kombination aus Wald, Felsen und der trockenen Berglandschaft macht diesen Abschnitt zu einem besonderen Erlebnis.

18 Kehren – Kurvenspaß auf spanische Art

Dann wird es richtig interessant: 18 Kehren ziehen sich den Berg hinauf.

Kurve für Kurve gewinnen wir an Höhe. Zwischen den Bäumen öffnen sich immer wieder kleine Ausblicke auf die umliegenden Berge und Täler. Die Perspektive verändert sich ständig und genau das macht diesen Abschnitt so reizvoll.

Alpenfeeling darf man hier natürlich nicht erwarten – trotzdem erinnert die Abfolge der Kehren ein wenig an einen kleinen Passklassiker. Nur eben mitten in der spanischen Landschaft.

Für Motorradfahrer ist dieser Abschnitt ein echtes Highlight.

Der höchste Punkt der Tour

Weiter oben wartet noch ein besonderer Abstecher. Über eine kurvenreiche Bergstraße erreichen wir den höchsten Punkt unserer heutigen Tour auf rund 1.365 Metern.

Ein kurzer Fußweg führt zu einem Aussichtspunkt. Von hier oben öffnet sich die Landschaft weit über die Bergwelt der Sierra Espuña. Nach den vielen Kurven ist dies der perfekte Moment, die Motorräder abzustellen, tief durchzuatmen und den Blick schweifen zu lassen.

Natürlich darf hier auch das eine oder andere Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Bergab durch die Sierra Espuña

Nach dem Aussichtsstopp geht es wieder bergab. Die Straße bleibt schmal und kurvenreich, Kehren wechseln sich mit engeren Kurven ab.

Hier ist etwas mehr Aufmerksamkeit gefragt, denn unübersichtliche Kurven und möglicher Gegenverkehr gehören zu diesem Abschnitt dazu. Wer das Tempo entsprechend anpasst, kann dafür die Landschaft umso intensiver genießen.

Immer wieder öffnet sich der Wald und gibt den Blick auf die umliegenden Berge und Täler frei. Felsen, Kiefern und trockene Berghänge ergeben dabei eine Landschaft, die für diese Region typisch ist.

Für uns gehört dieser Abschnitt zu den schönsten Fahrstrecken der gesamten Tour.

Historisches Flair über dem Tal

Nach dem Bergabschnitt führt die Tour wieder durch offenere Landschaften. Ein Abstecher bringt uns zu einem historischen Ort, der spektakulär auf einem erhöhten Felsplateau liegt.

Alte Gebäude, eine mittelalterliche Befestigung und ein markanter Wehrturm erzählen von der langen Geschichte der Region. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte das Motorrad hier einmal abstellen und einen kurzen Spaziergang unternehmen.

Nach den vielen Bergkurven bietet dieser historische Zwischenstopp eine schöne Abwechslung.

Aussicht mit Weitblick

Nicht weit entfernt wartet bereits der nächste Aussichtspunkt.

Eine schmale Bergstraße führt hinauf zu einer markanten Christusstatue. Von hier oben liegt das weite Tal unter uns, und bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zur Mittelmeerküste.

Dieser Aussichtspunkt ist ein weiterer besonderer Moment der Tour: Die Motorräder stehen für einen Augenblick still, während sich vor uns eine beeindruckende Weite öffnet.

Zeit für eine wohlverdiente Mittagspause

Nach so vielen Kurven haben wir uns eine Pause verdient.

Auf dem weiteren Weg bietet sich eine gute Gelegenheit für eine gemütliche Mittagspause. Bei einem typisch spanischen Mittagsmenü können wir die bisherigen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen und neue Energie für den Rückweg sammeln.

Zurück durch die Landschaft rund um Murcia

Nach der Mittagspause liegt der fahrerisch anspruchsvollste Teil der Tour hinter uns. Wir verlassen die Berge langsam wieder und fahren durch die weitläufige Landschaft zurück in Richtung Ausgangspunkt.

Die Rückfahrt ist bewusst entspannter gehalten. So bleibt Zeit, die Eindrücke des Tages noch einmal auf sich wirken zu lassen.

Nach insgesamt rund 189 Kilometern endet unsere Tour durch die Sierra Espuña – mit vielen Kurven, beeindruckenden Höhenmetern, spektakulären Aussichtspunkten und jeder Menge spanischer Berglandschaft.

Unser Fazit

Die Sierra-Espuña-Tour verbindet genau das, was eine abwechslungsreiche Motorradtour ausmacht: kurvenreiche Bergstraßen, schöne Aussichtspunkte, wilde Landschaften, historische Orte und genügend Möglichkeiten für kleine Pausen.

Der eigentliche Höhepunkt sind dabei nicht nur die 18 Kehren oder der höchste Punkt auf 1.365 Metern. Es ist die Kombination aus Fahrspaß und Landschaft, die diese 189 Kilometer zu einem besonderen Motorraderlebnis macht.

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