Geschichte trifft Motorradspaß

Bei dieser Tour verbinden wir Geschichte und Motorradfahren auf besonders abwechslungsreiche Weise.

Auf rund 173 Kilometern erwarten uns eine beeindruckende historische Burg, einsame Landstraßen, bizarre Felsformationen, kleine grüne Oasen, ein Bergpass und jede Menge Kurven.

Dabei wechseln sich ruhige Landschaften mit anspruchsvolleren Bergstrecken ab. Genau diese Mischung macht die Burgen-Tour zu einer abwechslungsreichen Tagestour für alle, die beim Motorradfahren gerne etwas entdecken.

Die Burg über dem Tal

Unser erstes großes Highlight ist eine mittelalterliche Burg, die spektakulär auf einem Hügel über dem Tal liegt.

Schon die Anfahrt macht neugierig. Oben angekommen, stellen wir die Motorräder ab und gehen die letzten Meter zu Fuß weiter.

Die Festung stammt ursprünglich aus islamischer Zeit und wurde im Mittelalter an strategisch wichtiger Stelle errichtet. Von ihrer erhöhten Lage aus konnte einst der Verkehrsweg durch das Tal kontrolliert werden.

Heute interessiert uns natürlich vor allem eines: der Ausblick.

Vom Burgturm eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama über die Stadt und die umliegende Landschaft. Nach den ersten Kilometern ist dieser historische Ort ein perfekter Auftakt für unsere Tour.

Ein ungewöhnliches Detail: Höhlenhäuser

Direkt unterhalb der Burg entdecken wir eine weitere Besonderheit.

In den Felsen beziehungsweise in die vorhandene Mauer wurden einst Wohnräume hineingearbeitet. Die ungewöhnlichen Höhlenhäuser wurden später tatsächlich als Wohnungen genutzt.

Damit ist die Burg für uns mehr als nur ein kurzer Fotostopp. Sie verbindet Geschichte, Architektur und einen außergewöhnlichen Blick über die Landschaft.

Hinein in die Bergwelt

Nach dem Burgbesuch verlassen wir die Stadt und tauchen langsam in die Berglandschaft ein.

Mit zunehmender Entfernung wird die Straße schmaler, der Verkehr nimmt ab und die Umgebung wird immer ursprünglicher.

Besonders schön sind die kleinen grünen Oasen, die plötzlich zwischen den trockenen Bergen auftauchen. Wasserstellen und kleine Tümpel bilden einen überraschenden Kontrast zur ansonsten kargen Landschaft.

Wer etwas Zeit mitbringt, kann an geeigneten Stellen das Motorrad abstellen und die Umgebung zu Fuß erkunden.

Immer wieder entdecken wir dabei bizarre Felsformationen und kleine Schluchten, die sich hervorragend für einen kurzen Zwischenstopp und ein paar Fotos eignen.

Hinauf zum Bergpass

Je weiter wir in die Berge vordringen, desto kurvenreicher wird die Strecke.

Die Straße windet sich durch eine fantastische Bergwelt, vorbei an Felsen, Tälern und trockenen Hängen. Immer wieder öffnen sich neue Ausblicke und machen deutlich, wie weitläufig diese Region ist.

Schließlich erreichen wir einen Bergpass auf rund 1.097 Metern Höhe.

Hier verändert sich der Charakter der Tour erneut.

Bergab mit ordentlich Gefälle

Auf der anderen Seite des Passes geht es deutlich bergab.

Teilweise weist die Strecke ein kräftiges Gefälle auf und kombiniert dieses mit Kurven und teilweise enger Fahrbahn. Hier lassen wir es bewusst etwas ruhiger angehen.

Gerade auf unbekannten Bergstraßen macht es mehr Spaß, sauber durch die Kurven zu fahren und die Landschaft zu genießen, als unnötig Tempo zu machen.

Nach der Abfahrt führt die Tour wieder durch ein weites Tal – und dann beginnt der Abschnitt, auf den sich viele Motorradfahrer besonders freuen.

Motorradstrecke pur

Jetzt wird aus der abwechslungsreichen Landschaftstour eine echte Kurvenrunde.

Kurve reiht sich an Kurve. Mal ist die Straße etwas breiter, mal schmaler. Dazu kommen eine beeindruckende Bergkulisse und vergleichsweise wenig Verkehr.

Hier passt für uns einfach vieles zusammen.

Die Strecke ist kein künstlicher Motorradpark, sondern eine ganz normale öffentliche Landstraße, auf der wir die Landschaft erleben und gleichzeitig jede Menge Kurven genießen können.

Dass wir dabei nicht alleine unterwegs sind, merken wir schnell: Diese Gegend ist auch bei anderen Motorradfahrern beliebt.

Zeit für eine spanische Mittagspause

Nach den vielen Kurven erreichen wir einen Ort, der sich hervorragend für eine Mittagspause eignet.

Hier können wir die Motorräder abstellen und bei einem gemütlichen spanischen Essen neue Energie tanken.

Nach dem kurvenreichen Vormittag ist diese Pause genau richtig: etwas Ruhe, gutes Essen und Zeit, die bisherigen Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen.

Wieder hinaus in die Einsamkeit

Nach der Mittagspause verlassen wir die Ortschaft wieder und tauchen erneut in die ruhige Berglandschaft ein.

Die Straße wird schmaler und einsamer. Kleine grüne Oasen, Wasserstellen und markante Felsformationen sorgen immer wieder für überraschende Abwechslung.

Zwischendurch passieren wir eine längere Brücke und kommen an einem größeren Picknickplatz vorbei.

Dieser Abschnitt lebt weniger von einem einzelnen spektakulären Highlight. Vielmehr ist es die Kombination aus Ruhe, Landschaft und kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die ihn so reizvoll macht.

Durch abwechslungsreiche Landschaft zurück

Langsam verlassen wir die Bergwelt wieder und nähern uns den tieferen Lagen.

Die Landschaft verändert sich erneut und die Straßen werden wieder etwas großzügiger. Ein kurzer Abschnitt über eine schnellere Verbindung bringt uns weiter, bevor wir erneut auf Landstraßen wechseln.

Unterwegs können wir noch einmal einen markanten Bau auf einem Hügel erkennen, den wir von einer anderen Tour bereits kennen. Heute lassen wir ihn jedoch bewusst links liegen – denn bei dieser Tour stehen Burg, Berge und Kurven im Mittelpunkt.

Die letzten Kilometer führen wieder durch die abwechslungsreiche Landschaft zurück zum Ausgangspunkt.

Unser Fazit

Die Burgen-Tour verbindet zwei Dinge, die auf einer Motorradtour hervorragend zusammenpassen: spannende Geschichte und kurvenreiche Straßen.

Eine mittelalterliche Burg, ungewöhnliche Höhlenhäuser, trockene Berglandschaften, grüne Oasen, bizarre Felsen, ein Pass auf über 1.000 Metern und eine echte Kurvenstrecke machen die 173 Kilometer abwechslungsreich.

Wer beim Motorradfahren nicht nur Kilometer sammeln, sondern auch immer wieder anhalten, entdecken und staunen möchte, bekommt hier eine Tour mit vielen unterschiedlichen Eindrücken.

Geschichte, Landschaft und Motorradspaß – genau diese Mischung macht die Burgen-Tour aus.

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